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    Kriegerische Konflikte auf Dauer? Die Situation im mittleren Osten und politische Handlungsmöglichkeiten

    Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung in Frankfurt am Main mit Katja Maurer (Medico International)

    Bürgerkrieg in Syrien, islamistischer Terror, drohender Staatszerfall im Irak, militärische Eingriffe von verschiedenen Seiten – im mittleren Osten scheint die Situation nahezu ausweglos. Je mehr man darüber aus den Medien erfährt, desto stärker wird dieses Gefühl. Umso wichtiger erscheinen Informationen aus erster Hand. Medico international arbeitet seit langem als Hilfsorganisation mit zivilgesellschaftlichen Partnern vor Ort. Sie haben nicht nur ihre eigenen Sichtweisen auf die Konflikte und deren Hintergründe, sondern auch Vorstellungen, wie diese Konflikte – trotz aller Schwierigkeiten – gelöst werden könnten.

    Katja Maurer ist Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit bei medico international. Sie spricht über die Ursachen der kriegerischen Verwicklungen und die Interessen der beteiligten Akteure, aber vor allem auch über das, was getan werden müßte und was getan werden kann – im Interesse der Menschen, die dort leben.

    Es moderiert Prof. Reiner Diederich.

    Die veranstaltenden Vereine Business Crime Control e.V. und KunstGesellschaft.de stellen eine Aufzeichnung der Veranstaltung (ca. 32,5 MB, ca. 1 Stunde, 33 Minuten) im mp3-Format zur Verfügung.

    s. auch: Medico International im Internet

    s. auch: Radio-Interview mit Martin Glasenapp (Freie Radios)

    Schrott im Körper – Patienten als Versuchskaninchen

    Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung der gemeinnützigen Vereine Business Crime Control e.V. und KunstGesellschaft e.V. in Frankfurt am Main mit dem Fernsehjournalisten und Publizisten Herbert Stelz
    Wenn heute ein Kunde ein fehlerhaftes Produkt oder eine mangelhafte Dienstleistung geliefert bekommt, dann wird er diesen Lieferanten in Zukunft vermutlich meiden. Ist der Kunde jedoch Patient in unserem Medizinbetrieb, einem unserer größten Wirtschafts-bereiche, ist ihm eine solche Entscheidung verwehrt. Er kann sich den Dienstleister in der Regel nicht auswählen.
    Dabei sind die Lieferungen und Leistungen so schlecht wie in keinem anderen Bereich. Jede zweite Röntgenuntersuchung bringt kein richtiges Ergebnis. Konsequenzen: keine. Jede vierte Diagnose stellt sich im Nachhinein als falsch heraus, sagen Pathologen. Konsequen-zen: keine.
    Welche andere Branche kann sich eigentlich solche Fehlerquoten leisten und – wer bezahlt das? Wir, mit unseren Kassenbeiträgen. Konsequenzen: keine.   
    Am Beispiel der Medizinprodukte zeigt Herbert Stelz, was dringend geändert werden müsste.
    Es moderiert Ulrike Holler.
    Während der Veranstaltungen werden zwei Reportagen von Herbert Stelz aus den ARD-Magazinen [plusminus und MONITOR mit einer Gesamtlänge von 16 Minuten gezeigt, die Sie hier anschauen können:

    1. [plusminus vom 04.05.2004
    2. MONITOR vom 18.09.2003

    Die komplette Veranstaltung (ca. 37,3 MB, ca. 1 Stunde, 49 Minuten) können Sie hier herunterladen und anhören.

    Gegen den Machtmissbrauch der Banken! Was tun?

    Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung mit Christoph Rinneberg, Aktivist bei der Initiative  Ordensleute  für  den  Frieden (IOF) in Frankfurt am Main


    Christpoh Rinneberg (rechts) mit Joseph Ackermann (links daneben)
    Bildquelle: Die Kritischen Aktionäre

    Christoph Rinneberg gehört  zur  Initiative  Ordensleute  für  den  Frieden (IOF),  genauer  gesagt,  zu  ihrem  Freundeskreis,  der  sich  nach  der  IOF-Gründung  vor  30  Jahren  bald  gebildet  hat.  Diese  Initiative  um  Gregor Böckermann hat  1999 den  BCC-Preis  für  Zivilcourage  im  Kampf  gegen Wirtschaftsverbrechen erhalten.  Rinneberg hat  für  die  IOF und  in Verbindung  mit  den  Kritischen  Aktionären gegen  die  sich  allmächtig gebärdende  Deutsche  Bank  seit  vielen  Jahren  Reden  gehalten,  die  über etliche  kritische  Medien  „draußen“  viele  Menschen  erreicht  haben.  Er berichtet über die Kämpfe der winzigen IOF u.  a. gegen die Goliath-ähnliche Bank  und  ihren  Machtmissbrauch.  Getragen  sind diese Kämpfe  nicht von der  Erwartung  auf  einen  raschen  Paradigmen- oder  gar  Systemwechsel, wohl  aber  von  der  Hoffnung,  über  die Entschleierung von Geschäftspraktiken der  letztlich von allen Bürgerinnen  und  Bürgern  zu verantwortenden  Legitimität  den  Boden  zu entziehen. In  diesem  Sinne hat  der  „Fall  Mollath“  die  für  unsichtbar gehaltene  strukturelle – ja kriminelle – Gewalt  des  Systems  offenbart und  müsste  zu  einem  breiten und  machtvollen  Bündnis  gegen  den chronischen Missbrauch von Bankenmacht führen.
    Es moderiert Hans See.
    Sie hören die Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung der gemeinnützigen Vereine Business Crime Control e.V. und KunstGesellschaft e.V. im mp3-Format.
    Klicken Sie zum Anhören oder zum Download bitte hier.

    Das Foto zeigt Christoph Rinneberg bei der Übergabe einer Geldspende an den damaligen Vorstandsvorsitzenden Ackermann. Er beschreibt die Situation damals so:

    Die Initiative Ordenleute
    für den Frieden sammelt seit Ende 2008 „Spenden für die notleidende Bank“. Wir
    haben verschiedene Leute aufgefordert, Deutsche-Bank-Chef Ackermann Spenden per Brief zukommen zu lassen. Die Annahme sämtlicher Briefe wurde verweigert und
    ging wieder zurück an den Absender. Darauf hin begannen wir, bei
    Hauptversammlungen Geld für die Deutsche Bank zu sammeln, um die Spende bei der
    Hauptversammlung am 26. Mai 2009 in der Frankfurter Festhalle zu überreichen. Kurz
    vor der Übergabe der Sammelbüchse passierte mir ein kleines Malheur. Die Dose
    lag in einer Jutetasche und beim Herausnehmen stand sie versehentlich auf dem
    Kopf. Dadurch entleerte sich der Inhalt in die Jutetasche. Herr Ackermann kam auf mich zu und ich erläuterte ihm kurz das Missgeschick. Er sagte, das mache
    nichts, wir könnten das Geld zusammen wieder umfüllen. Er nahm die Dose und ich
    schaufelte das gesammelte Geld wieder in die Dose hinein. Dabei entglitt mir
    ein Cent-Stück und fiel zu Boden. Herr Ackermann bückte sich sofort und hob das Cent-Stück auf. „Man muss auch den Pfennig ehren“, sagte der Deutsche-Bank-Chef. Ich antwortete: „Das gleiche gebührt auch dem Rappen.“ Zur
    Verabschiedung äußerte ich den Wunsch, die Deutsche Bank möge deutlicher Teil
    der Lösung sein als Teil des Problems. Herr Ackermann nickte und bedankte sich.


    s. auch Christoph Rinnebergs Rede auf der Hauptversammlung der Deuschen Bank AG 2013

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